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Sozialdemokratie, ideologischer Begriff. Entstand ab 1840 im damaligen Deutschland aus der Arbeiterbewegung heraus und stellt als Wortkombination zwei wesentliche Kernforderungen dar: Sozialismus zum einen und Demokratie zum anderen. Die Sozialdemokratie stellt den gemäßigten Flügel der sogenannten sozialistischen Bewegung dar und fußt auf den von Karl Marx und Friedrich Engels aufgestellten politischen Theorien. Sie forderte ursprünglich gesellschaftliche Reformen und Veränderungen und trat damit in Gegensatz zum monarchisch geprägten Deutschen Kaiserreich. So wurde die Sozialdemokratie durch den damaligen Reichskanzler Otto von Bismark verboten (sogenannte Sozialistengesetze). Seit August 1914, mit Beginn des Ersten Weltkrieges, steht die Sozialdemokratie als Bindeglied des Sozialismus zu den parlamentarisch-demokratischen Grundsätzen. 1917 kam es zu einer Spaltung der deutschen Sozialdemokratie, als sich der radikale linke Flügel sich unter der Bezeichnung Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) von der Mutterpartei SPD trennte. Die USPD sah sich dem russisch geprägten Kommunismus verpflichtet tat sich mit weiteren Linksgruppen etwas später zur KPD zusammen. Die gemäßigten Sozialdemokraten nannten ihre Partei kurzfristig in Mehrheits-SPD um.

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Info Sign Dieser Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History aus dem Uniformen-Wiki importiert.

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