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Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei — Hitlerbewegung (NSDAP — Hitlerbewegung), ehemalige politische Partei in Österreich. Wurde am 4. Mai 1926 gegründet. Träger war der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterverein — Hitlerbewegung . Die Partei war seit dem 19. Juli 1933 in Österreich verboten und agierte dementsprechend fünf Jahre aus dem Untergrund heraus. Am 13. März 1938 wurde sie de jure in die reichsdeutsche NSDAP überführt.

Geschichte Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

1921, nach dem der Österreicher Hitler die Führung der deutschen Nationalsozialisten übernommen hatte, zerbrach die DNSAP innerlich. Einige der rund 23.000 Mitglieder wollten die 1920 begonnene Zusammenarbeit mit der deutschen Partei fortführen und sich dieser anschließen. 1923 bildete jener Teil, der nicht mit Hitler paktieren wollte, den Deutschsozialen Verein. Das Gros der DNSAP orientierte sich nun offen am Parteiprogramm Hitlers und baute einen paramilitärischen Verband auf, den sogenannten Vaterländischen Schutzbund. Aus diesem ging in der Folgezeit die österreichische SA hervor.

Gründung einer österreichischen NSDAP und deren Verbot Bearbeiten

Im August 1926 löste sich die bestehende DNSAP in Österreich auf und unterstellte sich der bayrischen NSDAP, sie war de facto eine Landesgruppe der reichsdeutschen NSDAP. Ab 1927 Straßenschlachten mit politischen Gegnern, die 1933 mit einem Verbot der österreichischen NSDAP endeten. Mit Gründung der sogenannten "Vaterländischen Front" versuchte Bundeskanzler Engelbert Dollfuß eine faschistisch-orientierte Einheitspartei für alle "deutschgesinnten Österreicher" zu etablieren. So verbot er unter anderem die KPÖ und am 19. Juni 1933 auch die NSDAP und ihre Unterorganisationen. Viele Nationalsozialisten flohen darauf hin nach Bayern, wo sie in einem Sonderlager zusammengefasst und der SS unterstellt wurden (sogenannte "österreichische Legion").

Juliputsch, Wiederzulassung und Einmarsch deutscher Truppen Bearbeiten

1934 unternahmen österreichische Nationalsozialisten zahlreiche Anschläge in Österreich. Am 25. Juli 1934 unternahmen Angehörige der österreichischen SS einen gewaltsamen Putschversuch ("Juliputsch"), in dessen Folge Bundeskanzler Dollfuß zu Tode kam. Der Putsch wurde vonseiten der österreichischen Regierung blutig niedergeschlagen und Adolf Hitler distanzierte sich offiziell von den Putschisten. Im Juli 1936 kamen Adolf Hitler und der neue österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg überein, dass die NSDAP in Österreich zwar verboten bliebe, deren Mitglieder aber begnadigt werden sollten. Im Zuge dessen nahm die österreichische Regierung auch zahlreiche Bestimmungen zurück, die es Reichsdeutschen eine Zeit nahezu unmöglich gemacht hatte, in Österreich einzureisen.

Am 12. Februar 1938 setzte Adolf Hitler bei Schuschnigg durch, dass die österreichische NSDAP ab sofort nicht mehr in ihrer politischen Tätigkeit behindert werden dürfe. Ferner wollte Hitler den Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart zum Innenminister ernannt haben. Für diesen Zweck hatte er diesen und zahlreiche österreichische Minister zu sich nach Deutschland beordert. Schuschnigg weigerte sich, dem nachzukommen und setzte seinerseits für den 13. März 1938 eine Volksabstimmung in Österreich an, bei der die Bevölkerung über die weitere Zukunft des Landes entscheiden sollte.

Hitler ließ darauf hin am 12. März die Deutsche Wehrmacht und Truppenteile der SS-Verfügungstruppe in Österreich einmarschieren. Am 13. März 1938 verabschiedeten die Nationalsozialisten unter Seyß-Inquart in Wien, die nun die Regierungskontrolle übernommen hatten, das "Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich" ("Anschluss"). Die illegale österreichische NSDAP wurde nun offiziell in die deutsche Mutterpartei eingegliedert.

Info Sign Dieser Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History aus dem Uniformen-Wiki importiert.

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