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Brockhaus 1894 Deutsche Mundarten.jpg

Der mitteldeutsche Raum innerhalb der festlandgermanischen Sprachen um 1894. Ihm werden in dieser Karte auch die oberdeutsch geprägten Dialekte des Südrhein- und des Mainfränkischen zugerechnet.

Mitteldeutsches Sprachgebiet, auch Mitteldeutschland, Begriff aus der Sprachwissenschaft. Oberbegriff für die germanischen Sprachen Deutschlands, die sich zwischen der maken/machen-Isoglosse ("Benrather Linie") und Appel/Apfel-Isoglosse ("Speyerer Linie") befinden. In der Vergangenheit wurden auch die ik/ich-Isoglosse ("Uerdinger Linie") und die kombinierte Sprachlinie mit den Isoglossen euch/enk, mähe/mähet, Hus/Haus und Appel/Apfel ("Karlsruher Linie") zur Begrenzung genommen. Im letzteren Fall wurde die sprachlich oberdeutsch geprägten Dialekte Südrheinfränkisch und Mainfränkisch dem Mitteldeutschen zugeschlagen. Das Sprachgebiet ist seit 1945 im Osten Europas stark zurückgegangen. Dieses war eine Folge des Zweiten Weltkrieges.

Dialekte des Mitteldeutschen (historisch) Bearbeiten

Westmitteldeutsch Bearbeiten

(Siehe auch den Hauptartikel → Westmitteldeutsch (Sprache))

Ostmitteldeutsch Bearbeiten

(Siehe auch den Hauptartikel → Ostmitteldeutsch (Sprache))

Fußnote Bearbeiten

  1. Setzt sich dialektal im niederländischen Sprachgebiet fort (Limburgisch).
  2. Nationalsprache im Großherzogtum Luxemburg. Ist Minderheitensprache in Belgien und Frankreich.
  3. Verschiedendlich als Übergangsdialekt zum niederdeutschen Sprachgebiet gerechnet.
  4. Kolonialdialekt in der Provinz Ostpreußen.

Weblinks Bearbeiten


Info Sign.png Dieser Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History aus dem Uniformen-Wiki importiert.

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