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Luxemburger, in erster Linie Bezeichnung für den Staatsangehörigen des Großherzogtum Luxemburg. Daneben Volksbezeichnung für den Bewohner der belgischen Provinz Luxemburg, die sich östlich des Großherzogtums anschließt. Heute bezeichnen sich in Europa weit über 600.000 Menschen als Luxemburger. Von diesen leben 264.000 in der Provinz und 390.000 im Großherzogtum.

Geschichte Bearbeiten

Das Großherzogtum sowie die belgische Provinz sind Frankofon. Beide verwenden die französische Sprache, obwohl historisch Ost-Luxemburg (das Großherzogtum) mit seinem einheimischen Dialekt dem mitteldeutschen Sprachgebiet angehört. West-Luxemburg (die Provinz) ist mit Ausnahme des Areler und des Bochholzer Gebietes rein französischsprachig. Historisch gesehen gehört der Süden Deutsch-Ostbelgiens (Kanton St. Vith) und weite Teile von Rheinland-Pfalz (Kreis Monschau) sowie der nördliche Teil Deutsch-Lothringens (Frankreich) zu Luxemburg. Diese Gebiete wurden, bis auf Lothringen, 1815 dem Königreich Preußen angegliedert, als die ehemaligen spanischen Niederlande zwischen Preußen und den Vereinigten Niederlanden aufgeteilt wurden. 1830 erklärte sich Belgien einschließlich Luxemburgs von den Niederlanden für unabhängig. 1839 erfolgte die Teilung des Landes entlang der deutsch-französischen Sprachgrenze. Der wallonische Teil kam an das Königreich Belgien, der deutschsprachige verblieb beim Deutschen Bund.

1920 wurden von der Weimarer Republik die Kreise Eupen und St. Vith sowie ein Teil des Kreises Monschau an Belgien abgetreten. Damit kam ein Teil des ehemaligen Luxemburg an Belgien zurück.

siehe auch Bearbeiten

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