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Großdeutschland, auch Groß-Deutschland, politisches Schlagwort aus dem 19. Jahrhundert. Im Wesentlichen die Vereinigung des damals zersplitterten Deutschland in einem deutschen Nationalstaat. Dieses erstrebte Großdeutschland sollte nach Willen der Großdeutschen durch die Vereinigung des Deutschen Bundes mit der gesamten Donaumonarchie entstehen. Demgegenüber standen die Kleindeutschen, die eine Vereinigung mit der Gesamtmonarchie ablehnten. Nach 1871 mit der Gründung des Deutschen Kaiserreiches obsolet. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde in völkischen und deutsch-völkischen Kreisen einerseits und den Großdeutschen sowie den meisten Parteien in Österreich andererseits die Vereinigung der deutschen Republik mit dem aus der österreichisch-ungarischen Monarchie entstandenen Republik Deutsch-Österreich zu einem Großdeutschland gefordert. So war die Schaffung eines "Großdeutschland" war eine der Hauptforderungen der frühen Nationalsozialisten. Im späten 20. Jahrhundert wurde von kommunistisch und sozialistisch orientierten Gruppen die Vereinigung der damaligen Staaten Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik als "Wiederherstellen des nationalsozialistischen Groß-Deutschland (…)" abgelehnt.

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