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Deutsch-Limburger, auch Duits Limburger, politische Bezeichnung für die 199.109 Bewohner[1] des damaligen niederländischen Herzogtum Limburg. Begriff kam um 1839 auf, als dieses als Ausgleich für das an das Königreich Belgien abgetretene Welsch-Luxemburg in den Deutschen Bund aufgenommen wurde. Ihnen gegenüber standen ab diesem Jahr die Vlaams Limburger, die ebenfalls an Belgien fielen.

Die Süddialekte Limburgs stehen von allen niederländischen Dialekten den deutschen am nächsten, da ein Großteil von ihnen einen sehr großen Einfluss des Mitteldeutschen, namentlich des Ripuarischen aufweist und einen natürlichen Übergang der deutschen Dialekte in die niederländischen darstellt. Zu diesen kommen noch die nördlichen Dialekte, welche dem Südgeldersch angehören und die eine Fortsetzung des niederrheinischen Kleverländischen darstellen.

Siehe auch Bearbeiten

Fußnote Bearbeiten

  1. Zahl für das Jahr 1841.

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