Aufklärung
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Die Aufklärung ist eine Epoche im 18. Jahrhundert.
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[Bearbeiten] Begriffserklärung
Die Aufklärung ist eine Epoche, in der aufgeklärte Philosophen die Ideen der Gleichberechtigung und Gleichbehandlung der Menschen hatten. Definition nach Immanuel Kant: "Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen."
Im Mittelpunkt stand das emanzipierte Bildungsbürgertum.
[Bearbeiten] Hauptanliegen
Die Hauptanliegen der Aufklärung sind Grundsätze enthalten wie:
- Jeder Mensch ist gleich.
- Jeder Mensch ist gleichberechtigt.
Zurzeit der Aufklärung war eine Abkehr vom Absolutismus sichtbar. Deshalb erhielt jeder einzelne Mensch mehr Rechte. Eerklärbar ist dieser Sachverhalt durch die Metapher "Befreiung von Thron und Altar". Der Mensch soll nach dem Ideal der Aufklärung seinen Verstand nutzen und vernünftig handeln. Der Mensch soll rational [lat. ratio] werden. Das bedeutet auch, dass die gebildeten Menschen Sachverhalte hinterfragen und nicht alles so ertragen und annehmen, wie es gegeben ist. Im Allgemeinen ist das intellektuelle Bürgertum der Träger der neuen Ideen.
[Bearbeiten] historischer Hintergrund
Der Territorialstreit von 1618 bis 1648 - der Dreißigjährige Krieg - hatte vor allem in Deutschland schwerwiegende Folgen hinterlassen.
Im Allgemeinen kann man die Gesellschaftsänderung in einem Schema darstellen:
FEUDALISMUS --> KAPITALISMUS
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Thron und Altar --> Bildungsbürgertum
Im Weiteren hatte im territorialen Absolutismus in Deutschland ein Monarch die absolute Macht. Im aufgeklärten Absolutismus war der König der Diener seines Staates.
[Bearbeiten] bedeutende Vertreter der Literatur
| Vertreter | Werk |
| Immanuel Kant | Was ist Aufklärung? |
| Chrisian Fürchtegott Gellert | Die Betschwester |
| Johann Christoph Gottsched | Erste Gründe der gesamten Weltweisheit |
| Gotthold Ephraim Lessing | Leben und leben lassen |
