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Aufklärung
Als Aufklärung bezeichnet man eine Epoche des 18. Jahrhunderts.
Damit bezeichnete man im Sinne der aufgeklärten Philosophen die Gleichberechtigung und -behandlung der Menschen untereinander.[1]
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Hauptanliegen
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Die Aufklärung ging von den folgenden Grundsätzen aus:
- Jeder Mensch ist gleich.
- Jeder Mensch ist gleichberechtigt.
Zur Zeit der Aufklärung war eine Abkehr vom Absolutismus sichtbar. Deshalb erhielt jeder einzelne Bürger gleiche Rechte. Erklärbar ist dieser Sachverhalt durch die metaphorische Umschreibung: "Befreiung von Thron und Altar".
Der Mensch soll nach dem Ideal der Aufklärung seinen Verstand nutzen und dadurch vernünftig handeln. Der Mensch soll rational (lat. ratio) Handeln. Das bedeutet auch, dass die gebildeten Menschen Sachverhalte hinterfragen und nicht alles unbedacht annehmen, wie es vorgegeben ist. Im Allgemeinen ist das intellektuelle Bürgertum der Träger der neuen Ideen.
Historischer Hintergrund
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Der Territorialstreit von 1618 bis 1648, der Dreißigjährige Krieg, hatte vor allem in Deutschland schwerwiegende Folgen hinterlassen.
Im Allgemeinen kann man die Gesellschaftsänderung in einem einfachen Schema darstellen:
FEUDALISMUS --> KAPITALISMUS
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Thron und Altar --> Bildungsbürgertum
Des Weiteren hatte im monarchistischen Absolutismus in Deutschland ein Monarch die alleinige (absolute) Macht (Legislative, Exekutive und Judikative Gewalt). Im aufgeklärten Absolutismus war der "König der Diener des Staates".
Bedeutende Vertreter der Literatur
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- Immanuel Kant: Was ist Aufklärung?" Sapere Aude!
- Christian Fürchtegott Gellert: Die Betschwester
- Johann Christoph Gottsched: Erste Gründe der gesamten Weltweisheit
- Gotthold Ephraim Lessing: Leben und leben lassen
Fußnoten
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- ↑ Immanuel Kant: Aufklärung ist die Überwindung aus selbst verschuldeter Unmündigkeit, wobei die Unmündigkeit entsteht, wenn man nicht selbst denkt: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen." (Sapere aude)