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Bundesarchiv Bild 183-S33882, Adolf Hitler retouched

Adolf Hitler am 20. April 1937 (Propagandafoto zu Hitlers Geburtstag)

Adolf Hitler (* 20. April 1889 in Braunau am Inn; † 30. April 1945 in Berlin) war ein deutscher Politiker und Diktator österreichischer Abstammung. Er ist ein ehemaliger Kunstmaler und Schriftsteller.

Ab 1914 nahm er als Freiwilliger der bayrischen Armee am ersten Weltkrieg teil, wo er hoch dekoriert wurde. So erhielt er das Eiserne Kreuz I. Klasse verliehen und wurde zum Gefreiten befördert. Ab 1918/1919 Verbindungsmann der bayrischen Armee in antisemitischen und rechtsnationalen Kreisen tätig. 1919 Eintritt in die Deutsche Arbeiterpartei Anton Drexlers. Dort wurde er als siebtes Mitglied des Parteigremiums aufgenommen und mit dem Ausbau der Partei beauftragt. Mit dem politischen Aufstieg Hitlers in der DAP ab Frühjahr 1920 wuchsen auch die Mitgliederzahlen. Hitler bestand darauf, dass nunmehr ordentliche Mitgliedskarten ausgegeben wurden. Um die DAP nun bedeutsamer erscheinen zu lassen, als sie eigentlich war, griff Hitler zu dem Trick die Mitgliederzahlen erst mit der Nummer 501 beginnen zulassen. Im Zuge der Ausgabe erhielt Hitler die reguläre Mitgliedsnummer 555 verliehen.

Um Hitlers Einfluss auszubremsen, begann der Parteivorstand ab Sommer 1921 eine mögliche Zusammenarbeit mit den eher sozialistisch orientierten Nationalisten in der Region Augsburg vorzubereiten. Darauf hin erklärte Adolf Hitler am 11. Juli 1921 seinen sofortigen Austritt aus der NSDAP. An 14. Juli erklärte er diesen Schritt in einem ultimativ abgefassten Schreiben an den Parteivorstand. Hitler bestand bei einer weiteren Mitgliedschaft auf den Posten des ersten Vorsitzenden mit diktatorischen Vollmachten (so genannter Führergrundsatz). Dafür gab er der Partei acht Tage Zeit. Doch erst am 29. Juli 1921 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, bei der er nun mit 554 Stimmen einstimmig gewählt wurde. Die Partei wurde nun auf seine Person ausgerichtet und Hitlers persönliche Einstellung zum Nationalsozialismus wurde als für die Partei verbindlich eingeführt. Bereits eine Woche später, am 3. August 1921, wurde auf Hitlers Betreiben die "Turn- und Sportabteilung der NSDAP" gegründet, die im November desgleichen Jahres den Namen "Sturmabteilung" erhielt.

1923 erfolgloser Putschversuch und 1924 zu 5 Jahren Festungshaft verurteilt. Bereits 1925 auf Bewährung entlassen, organisierte er ab Februar 1925 die NSDAP neu. In der so genannten "Kampfzeit" (1925—1933) erhielt der seit 1925 Staatenlose Adolf Hitler über die Landesbürgerschaft des Freistaates Braunschweig Ende Februar 1932 auch die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen. So konnte er am 30. Januar 1933 vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zum deutschen Reichskanzler ernannt werden. Ab 1933 etablierte Hitler in der Weimarer Republik einen diktatorisch geführten Einheitsstaat, in dem nur noch die von ihm geführte NSDAP als politische Partei zugelassen war. Seit August 1934 als so genannter "Führer und Reichskanzler" Staatsoberhaupt und Regierungschef des Dritten Reiches über Personalunion und er residierte in der neuen Reichskanzlei. Über mehrere Schritte löste er den zweiten Weltkrieg aus, der letztendlich über 60 Millionen Menschen das Leben kosten sollte. Adolf Hitler erschoss sich am 30. April 1945 in seinem Berliner Bunker, kurz nachdem er seine langjährige Freundin Eva Braun geheiratet hatte.

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